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Der Nmecha- & Tah-Gebetskreis bei der Fußball-WM
Manuel Seibel
02.07.2026
Was für ein Lichtblick in diesem riesigen Event der uns umgebenden Welt! Es hat fast schon etwas von einer eigenen Religion: Die Fußball-WM ist längst eine gigantische Geschäfts-Welt geworden, in der es um Milliarden, Prestige und perfekten Schein geht. Spirituell oder tiefgründig ist daran meistens überhaupt nichts.
Und doch ist etwas unbeschreiblich Schönes, wenn Christen in diesem Trubel zusammenkommen und merken: Wir teilen das gleiche Fundament – dasselbe göttliche Leben. Wo sich Wildfremde miteinander connecten, wenn sie beten und echte Gemeinschaft erleben, hat das eine Kraft, die man im VIP-Bereich oder im Fanblock so nicht findet.
Aber machen diese Treffen die hyperkommerzielle Fußball-Welt automatisch besser oder „geistlicher“? Nein. Und genau hier ist Unterscheidungsvermögen gefragt – und zwar von uns allen. Ja, diese Gebetskreise waren vorbildlich. Doch sie waren schön und problematisch zugleich. Nicht alles, wo ein christliches Label drauf klebt, läuft auch rund, vor allem biblisch. Manchmal verschwimmen Grenzen, die Gottes Wort aufzeigt. Ja, dieser Rückblick kommt ein bisschen spät – das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft ist ja nun schon besiegelt. Aber die Frage, wie wir als Christen in solchen Konsum-Welten leben und Zeichen setzen, bleibt aktueller denn je.